Von der Kamera zur Spiegelreflexkamera

Eine große Herausforderung war es, als die Kamera Hersteller sich vornahmen einen Sensor zu entwickeln der den Fotografier Prozess automatisieren sollte. Es hat zwar einige Zeit in Anspruch genommen, letztlich jedoch ein Erfolg gewesen. Am Ende kamen gleich zwei unterschiedliche Grafiksensoren auf dem Markt. Die Rede war von CCD und auch CMOS-Sensoren. Dadurch wurde das Bild nicht nur optimal aufgenommen, dadurch verbesserte sich auch gleichzeitig das Bild selbst. Diese technische Entwicklung brachte der Menschheit einen großen Vorteil, da man so mehr Pixel auf kleinere Sensoren packen konnte.

Die Bilddynamik war atemberaubend und die rauscharmen Fotos und Videos konnten kaum noch besser sein. Die Präzisionsmessungen der Sensoren machten dies möglich. Der CMOS Sensor der Spiegelreflexkamera war jedoch im Gegensatz zu dem Vollformat Sensor unterlegen, weswegen die damit ausgestatten DSLR-Kameras meist auch teurer sind als solche die mit einem CMOS-Sensor bestückt sind. Letztere Sensoren haben generell eine Bilddiagonale von 4 – 16mm, wogegen die Vollformat Sensoren überdimensional wirken.

Zunächst besaßen Fernsehkameras einen sogenannten Bildaufnahme Röhre, dass einen Bildwandler in einer gläsernen Vakuumröhre hatte. Damit waren jedoch nur ganz kleine Diagonalen aufzunehmen. Ersetzt wurden diese durch die CCD-Sensoren, die die fehlende Fläche der Diagonalen abdecken sollten. Darum wurden diese auch als ½-Zoll-Sensor gekennzeichnet.

So benutze die heutigen Industrie Kameras meist eine Auflösung von 640×480 Pixel was ein 1/3“-Sensor entspricht. FULL  HD mit einer Auflösung von 1280×1200 haben ½“. Die weitverbreitetsten Kameras haben schon 1600×1200 Pixel und entsprechen damit einer Sensor Größe von 1/1,8“.

Auf dem Massenkamera-Markt entwickelt sich jedoch der Trend, dass es immer kleinere Sensoren gibt. Der VGA Sensor war Ende der 80er Jahren noch 2/3“ groß, wogegen dieser zur heutigen Zeit nur noch 1/3“ bemisst. Durch optimierte Herstellungsprozesse und besser Anwendungstechnik, sind Weiterentwicklungen der Sensoren heutzutage nahezu unbegrenzt. Damit können günstigere Sensoren, welche aus einer Wafer-Scheibe hergestellt werden, angeboten werden. Kleinere Sensoren mit besserer Leistung und größerer Aufnahmefläche, ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung der Kameras.

Welchen Sensor sollte man kaufen?

Wenn man vor der Wahl steht, sich für einen kleinen oder großen Sensor einer Spiegelreflexkamera zu entscheiden, ist hier klar zu empfehlen sich für das größere zu entscheiden. Dies hängt jedoch auch von der Investitionsmöglichkeit des Anwenders ab. Ist man jedoch darauf angewiesen hochauflösende Bilder und Videos zu produzieren, kommt man um einen Vollformat Sensor nicht rum.

Großformat Sensoren geben den Bildern nicht nur mehr Tiefenschärfe, sondern können auch eine viel größere Fläche fotografieren. Die kleinen kompakten Kameras werden zwar heute noch genutzt, haben jedoch im Gegensatz zu den Spiegelreflex Modellen einen großen Nachteil. Die neuste Variante sind die Systemkameras. Solche Kameras vereinen die positiven Eigenschaften und Formen der Kompaktkamera mit dem technischen Highlights einer Spiegelreflexkamera. Es ist ein absoluter gemeinsamer Nenner der Kameras und kann sowohl von Liebhabern einer Kompaktkamera, als auch von solchen die Spiegelreflexkameras lieben gleichermaßen verwendet werden.

Wie findet man die passende DSLR Kamera?

Oft sind Verbraucher durch die technischen Einzelheiten der Spiegelreflexkameras schnell überfordert. Hinzu kommt noch, dass das Angebot an DSLR Modellen riesig ist, sodass man auch hier leicht verwirrt werden kann. Dagegen helfen jedoch Seiten die sich genau mit dieser Problematik der Kaufentscheidung beschäftigen. Solche Testseiten wie auch die Stiftung Warentest, sorgen dafür, dass die Produkte für den Laien transparenter werden und man eine leichte Vergleichsmöglichkeit hat. Anhand einer Spiegelreflexkamera Bestenliste kann man leicht erkennen, welche Modelle für einen persönlich die besten sind.

Mit Testberichten und Testergebnissen wissen die Käufer meist im Voraus, welche Spiegelreflexkamera für Sie am besten in Frage käme. Solche Tests sind für den autonormalen Verbraucher echte hochwertige Informationen. Wir empfehlen daher, sich genügen Testberichte durchzulesen und sich mit den technischen Eigenschaften einer Spiegelreflexkamera zu beschäftigen. Ist die Auswahl getroffen muss man die DSLR Kameras nur noch miteinander vergleichen, was man ebenfalls auf vielen Testportalen machen kann. Es müssen auch nicht immer die Testsieger sein, die man kaufen muss, denn oft lohnen sich auch Bestseller und alte Siegermodelle.

Abhängig davon ob Sie ein Einsteiger bzw. Anfänger im Fotografieren sind oder eher schon im professionellen Segment tätig sind, kommen hier das eine und andere Modell in Betracht. Einsteigermodelle sind demnach die Canon EOS 1300D oder die Nikon D5300. Wogegen fortgeschrittene Fotografen schon auf die Canon EOS 750D zugreifen können.

Die Meisterklasse der Spiegelreflexkameras sind wohl die Canon EOS 7D und weitere Vollformat Kameras. Bedeutet jedoch nicht, dass die die einen CMOS Sensor besitzen schlechter in Ihrer Qualität sind. Grade bei Sportfotografien sind diese besser in der Anwendung. Auch Landschaftsaufnahmen und Portraits können mit solchen Kamer Modellen hervorragend aufgenommen werden.